Raspberry Pi: 5 Zoll TFT Touch Screen Part 2

Hier folgt nun Teil 2 zum 5 Zoll TFT Touch Screen für den Raspberry Pi. Die Installation der Treiber für die Touch Funktion ist relativ einfach. Die einzige kleine Hürde ist die Software von der mitgelieferten DVD auf den RPi zu bekommen.

In meinem Fall habe ich dies mit einem USB 3 Stick gemacht. Dabei hat sich gezeigt wie knapp bemessen die Stromversorgung der USB Ports ist, und eben auch des Ethernet Anschlusses, der bekanntlicher weise per USB angebunden ist. Das LAN hat prompt seinen Dienst verweigert, das war aber kurz zu verschmerzen, der Treiber konnte trotzdem erfolgreich auf die SD Karte kopiert werden ^^

Der Rest der Installation ist recht einfach und ist auch im mitgelieferten PDF sehr gut beschrieben. Im ersten Schritt wird die Datei entpackt, dann muss in das entpackte Verzeichnis gewechselt werden.

Nach dem Neustart ist das Touchdisplay einsatzbereit. Nebenbei erwähnt werden die gleichen Einträge in der config.txt eingetragen wie im Teil 1 beschrieben, bzw. die Datei wird überschrieben. Eventuell gehen andere Einstellungen verloren.

Nun muss das Display kalibriert werden. Dies ist ebenfalls sehr gut im PDF erklärt.

Das Touchdisplay sollte nun funktionieren. Die Genauigkeit der Touchoberfläche ist manchmal etwas seltsam und zum Bildschirmrand sehr unpräzise. Dennoch erfüllt das Display seinen Zweck.

Raspberry Pi: 5 Zoll TFT Touch Screen Part 1

Amazon ist eine sehr gefährliche Anlaufstelle beim Surfen, schnell hat sich dort ein Artikel in den Warenkorb eingefunden. Ich habe es wieder mal nicht lassen können denn es war einfach zu verlockend :D

Dieses mal bin ich bei einem 5″ TFT Touchscreen für den Raspberry Pi schwach geworden. 5″ eine Größe die nicht zu den sonstigen Briefmarken TFT’s gehört und mit 800x480px Auflösung auch mehr Fläche für den Raspbian Desktop bietet.
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Was mir an dem Display auch sehr gut gefallen hat war der HDMI Connector. Über diesen könnten auch andere Geräte angeschlossen werden, dies habe ich aber noch nicht ausprobiert. Der RPi findet über einen U-förmigen HDMI Winkelstecker Anschluss. Außerdem existiert noch ein Stecker der die GPIO Pins nutzt, ich gehe davon aus dass dort der Strom für das Display abgegriffen wird, die Touchinformationen müssen ebenfalls irgendwo übertragen werden. Neben HDMI und GPIO gibt es noch eine Mini USB Buchse um das TFT schätzungsweise mit Strom standalone zu versorgen.

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Nach dem anstecken und booten in das Raspbian Image wird nicht gleich von Beginn an die volle Auflösung genutzt. Theoretisch könnte das mitgelieferte Raspbian Image genutzt werden, dies ist aber nicht zwingend notwendig, da die nötigen Einstellungen selbst schnell vorgenommen werden können.

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In der Datein /boot/config.txt müssen folgende Zeilen einkommentiert bzw. angepasst werden:

Das war es auch schon! Beim nächsten Neustart wird die volle Auflösung des Displays genutzt.

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Der gestartet Raspbian Desktop ist nicht üppig, aber durchaus akzeptabel.

Die Touchfunktion habe ich noch nicht ausprobiert, dazu muss von der mitgelieferten CD ein Treiber installiert werden. Evtl. hole ich das in einem weiteren Beitrag nach.

Anbei noch die Anleitung zum Display selbst damit man sich einen besseren Überblick verschaffen kann: 5inch-HDMI-LCD-UserManual-EN

 

Raspberry Pi und die Farce eine funktionierende SD Karte zu finden

So, nun hat es mich doch wieder gepackt. Die Bastellaune war geweckt. Der neue Raspberry Pi 2 musste her. Grundsätzlich muß ich ganz ehrlich gestehen, habe ich nicht wirklich einen Einsatzzweck für einen RPi.

Aber nach zwei Berichten im Internet zum Thema gefährdete DSL Router und Honeypots im Einsatz bei Telekom würde es mich doch Interessieren was zu hause bei mir am und hinter dem Router passiert. Soweit meine Idee zu einem RPi Projekt, das ein Honeypot im heimischen Netzwerk werden soll.

Nun ja, bestellt war alles eigentlich sehr schnell. Naiver Weise hatte ich nicht mehr daran gedacht, dass nicht alle SD Karten im Raspberry Pi funktionieren und zumal es auch die Version 2 des Pi’s ist mit micro SD Karten Slot. Und man möchte eigentlich meinen dass evtl. Erfahrungen in diese Richtung beim RPi2 mit eingeflossen sind.

Die bestellten Transcend micro SD Karten  mit 16 GB funktionierten natürlich wieder nicht. Murphy’s Law hat wieder voll zugeschlagen. Warum kann ich nicht einfach die Marke der funktionierenden 50% lt. Murphy’s Law erwischen?

Das NOOBS „Image“ will nicht ums verrecken ein lauffähiges Raspian auf die SD Karte installieren und hängt irgendwie in einer Endlosschleife ohne die SD Karte zu ändern. ubuntuMate sieht aus als könnte man dieses erfolgreich auf eine Karte schreiben und nutzen, aber auch hier tauchen schnell die ersten Fehler auf. Ebenfalls ist es beim Snappy Ubuntu Core.

Nach einer suche im Internet bei der ich eine Kompatibilitätsliste gefunden hatte standen die Transcend Karten mit einem fetten grünen OK in der Liste, was will man da noch sagen!?

Es ist kaum zu glauben dass im Jahre 2015 dies noch der Fall ist. Und das bei einem Produkt dass ohne SD Karte gar nicht lauffähig ist, eine Farce. Meine Bastellaune ist schon wieder etwas getrübt.

Als nächstes wird der Media Markt gestürmt und ich werde mir noch zwei weitere micro SD Karten von Samsung und Sandisk kaufen. Die Marke am besten etwas gestreut, um nicht wieder mit zwei SD Karten vor dem Pi zu sitzen die nicht funktionieren.

Entsprechend meinen Erfahrungen werde ich diesen Bericht ergänzen.

Update:

Nachdem ich zwei weitere micro SD Karten gekauft hatte war ein Erfolgserlebnis zu verzeichnen ;-) Gekauft hatte ich eine von Samsung 16 GB mit „nur“ Class 6 (also keine Evo) und eine Sandisk Ultra 8 GB mit Class 10. Beide funktionieren ohne Probleme .

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Obwohl die Transcend Karte die gleichen Eckdaten wie die SanDisk Ultra zu haben scheint, will diese im RaspberryPi 2 nicht funktionieren.

Bei der Kartenauswahl ist anscheinend weniger (Class 6) mehr bzw. ein gutes Händchen bei der richtigen Markenwahl gefragt. In meinem Fall war Transcend die falsche Wahl.

Tretroller-Scooter: Kostka Street Fold im Vergleich mit Hudora BigWheel Air

Ich möchte hier meine Erfahrungen mit Tretrollern für Menschen mit einem höheren BMI schildern :D Nach der Suche nach einer Möglichkeit den Arbeitsweg zu optimieren bin ich auf Tretroller gekommen.

Neben den Tretrollern hatte ich lange Zeit ein Longboard im Sinn, mit diesem wäre ich aber mit Sicherheit früher oder später gehörig auf die Nase gefallen. Dies ist mir zwar auch einmal mit dem Hudora BigWheel Air, einer der beiden Kontrahenten passiert, an dem Sturz war aber nicht der Roller schuld sondern ich selbst ^^

So nun noch mal kurz zurück zu meiner Anspielung zum BMI, denn ich persönlich wiege um die ca. 120kg. Und bei der Suche nach einem Tretroller findet man sich schon ein klein wenig diskriminiert. Da ist bei den meisten Scootern schnell mal bei 80kg Schluss.

Aufgrund eines Amazon Erfahrungsberichtes einer ebenfalls „schwereren Person“ hatte ich mir zuerst den Hudora BigWheel Air gekauft. Dieser hat mir beim Pendeln auf dem Weg zu meiner Arbeit nach München treue Dienste geleistet und hat durchaus meinem Gewicht stand gehalten. Leider hat dieser bei mir nie das Gefühl von Sicherheit vermittelt.

kostka-street-fold-vs-hudora-bigwheel-air-2

Beim Standbrett hatte man immer den Endruck dass eine Verwindungssteifigkeit nicht gegeben ist, evtl. war das auch nur ein falscher Endruck von mir. Die Bremse am Hinterrad konnte nie wirklich überzeugen. Und die Luftbereifung die ich Anfangs kultig fand, musste dann doch täglich aufgepumpt werden. Der Klappmechanismus hatte mit der Zeit ein wenig Spiel, dass den Roller insgesamt etwas instabil wirken ließ.

Nach langem überlegen habe ich mich dann doch zu einem Street Fold von Kostka entschieden, der laut Homepage bis zu 150kg belastet werden kann. Dieser ist preislich zum Roller von Hudora eine andere Hausnummer, dieser kostet immerhin das vierfache, bei dem Preis wird man aber nicht enttäuscht.

Qualitativ ist dieser um einiges besser als der BigWheel Air. Einen spitzen Rahmen,  zwei 16 Zoll Reifen mit erheblich geringeren Rollwiderstand die nicht täglich aufgepumpt werden müssen. Verbaut ist auch ein stabiler BMX Lenker mit soliden Griffen samt Klingel. Die Trittfläche vermittelt, obwohl diese insgesamt kleiner ist und auch abgerundete Rohre hat, einen besseren Stand als beim Hudora. Das liegt wohl an den aufgenieteten Profil auf den Rohren.

Verbaut sind ebenfalls Shimano Bremsen an Vorder- und Hinterachse. Mit diesen ist ein ganz anderes Bremsen möglich. Der Name „Fold“ kommt von dem speziellen Vorbau des Lenkers. Mit diesem kann man den Lenker um 180° Grad umklappen damit der Roller besser verstaut werden kann. Diesen habe ich  aber bis dato noch nicht gebraucht, ohne diesen kann man ca. 60 € am Gesamtpreis sparen.

Beim Pendeln selbst wird ein „Fahrrad“ lt. Aushang im Zug erst ab 20″ Radgröße kostenpflichtig. Der Kostka mit seinen 16″ Reifen kann also ohne Aufpreis im Zug mitgenommen werden. Zumindest hat das noch kein Schaffner ernsthaft hinterfragt bis jetzt ;-)

Fazit
Ich habe nun nach einigen Wochen Nutzung des Kostka Street Fold meinen Kauf nicht bereut. Dieser macht einfach nur Spaß und ist sein Geld wert! Seit der Nutzung des Rollers kommt es mir auch so vor dass meine Rückenschmerzen nicht mehr so oft auftreten wie vorher. Neben dem Pendeln verwend ich diesen nun auch bei Einkäufen in der Näheren Umgebung und nutze diesen lieber als mein Fahrrad.

Nachtrag
Ich wollte nur noch ein Bild hinzufügen, wie der Kostka Roller in den öffentlichen Verkehrsmitteln verstaut werden kann. Durch die relativ kleinen 16″ Räder kann dieser sehr platzsparend unter den Klappsitzen verstaut werden. Dabei nimmt dieser extrem wenig Platz weg und es gehen keine Sitzplätze verloren!

kostka-unter-sitzflaeche

 

 

Ubuntu 14.10 auf Mac mini late 2012

Dies ist ein kurzer Erfahrungsbericht zu Ubuntu 14.10 auf einem Mac mini late 2012 mit einem 2,5 GHz i5 Prozessor, 8 GB Speicher und einer 128 GB SSD.

Gleich vorweg muss ich betonen dass die Installation super einfach und unkompliziert war. Ein externes optisches USB Laufwerk wird hierfür benötigt. Ubuntu Live CD/DVD einlegen, beim starten die C Taste drücken und schon kann die Installation losgehen.

Die komplette Hardware wird ohne murren erkannt. Wlan und Bluetooth funktionierten auf Anhieb. Auch das Keyboardlayout ist bei einer Apple Mini Tastatur größtenteils richtig, die Mediatasten sind richtig belegt.

Die zweite HDD die über ein Dual Harddrive Kit verbaut ist ging nicht automatisch in den Ruhezustand um Strom zu sparen. Dies war aber nur ein kleineres Problem. Hierfür sind ein paar manuelle Anpassungen übers Terminal nötig. Den entsprechenden Link dazu habe ich leider nicht mehr parat. Aber im Internet findet man genügend Infos dazu.

Ubuntu 14.10 auf Mac mini late 2012

Abschließend muss ich mich leider wiederholen ;-) Die installation ist einfach, die komplette Hardware wurde erkannt. Ubuntu auf dem Mac mini läuft flott und stabil!

ZF2: Custom ZfcTwig Extension unter Zend 2

Notizen zu einer exemplarischen Twig Extension unter ZF2 &ZfcTwig:

Klasse anlegen z.B. unter Application/src/Application/View/CustomTwigExtension.php

Custom Extension in config/autoload/global.php registieren:

Verwendung im Twig Template

 

 

ZF2: Custom View Helper in Zend Framework 2 mit ZfcTwig

Notizen zum erstellen eines Custom View Helpers in Zend 2.

View Helper PHP Datei z.B. unter ../Application/src/Application/View/Helper/TestHelper.php anlegen:

Diesen Helper dann im Config-Array im Modul registrieren unter ../module/Application/config/module.config.php. Dieses entweder erweitern/ergänzen bzw. erstellen.

Im Twig Template mit installiertem ZfcTwig kann dieser dann wie folgt aufgerufen werden.

Beziehungsweise innerhalb des Standardtemplate mit:

 

ZF2: Twig Templateengine installieren und aktivieren

Notizen zur Installation von Twig unter Zend 2.

Composer Beispielkonfiguration:

Mit Composer  installieren:

Twig Modul in application.config.php aktivieren:

Die Twig Example Templates ersetzen dann die Templates der ZF2 Skeleton Application.

Zu finden sind diese unter:

und ersetzen die Templates in diesem Ordner:

 

ZF2: Zend Form in Twig Templates ausgeben

Einige Notizen zur Umsetzung einer Zend Form mit Ausgabe in einem Twig Template.

Form Klasse:

Form Validieren:

From in Controller an View übergeben:

Form in Controller verarbeiten:

Form in Twig Template ausgeben.

 

TYPO3: BodyTag mit CSS Klassen für Page Id und Page Template

Folgend ein kleiner TypoScript Snippet um den BodyTag mit zusätzlichen Klassen zu rendern.

Eine ist mehr informativ und gibt die Page ID aus z.B. „pid-123“. Die andere gibt das aktuell ausgewählte bzw. „vererbte“ Seitentemplate von fluidpages aus und kann für Stylingzwecke gut gebraucht werden.

Der TypoScript Kenner kann dies leicht z.B. für FLUIDTEMPLATE umschreiben.