Archiv der Kategorie: Monkey X

Games: Flappy Farm für iOS

Ich hatte Lust ein weiteres Spiel das mit Monkey X programmiert wurde vorzustellen. Vielleicht hilft es ja diese Programmiersprache etwas populärer zu machen.

Wer kennt nicht die Erfolgsgeschichte von Flappy Bird und all den mehr oder weniger guten Kopien. Es ist schon faszinierend wie eine so simple Idee so einschlagen konnte. Teilweise mit einem abartigen Schwierigkeitsgrad und lustloser Umsetzung wurden die App Stores geflutet.

Ein Version die aus dieser Maße positiv heraus sticht ist Flappy Farm! Der Schwierigkeitsgrad ist angemessen aber nicht demotivierend. Das Spiel ist auf lange Motivation ausgelegt, daß sieht man an den Leveln die durch gespielt werden müssen.

Die Musik geht gut ins Ohr und auch an den Grafiken erkennt man dass mehr Mühe in dieses Spiel investiert wurde. Reinschauen lohnt sich!

Games: Bloo Kid 2 für iOS

blookid2-287Ich dachte nicht dass ich irgendwann einmal einen Bericht über ein Spiel schreiben würde. Aber es sind einige Fakten zusammen gekommen die mich dazu bewegt haben. Zu aller erst bin ich ein großer Fan von Jump’n’Run Spielen. Indiegames finde ich immer sehr bemerkenswert und außerdem bin ich ein Fan der Monkey X Programmiersprache.

Die guten alten Amiga Zeiten sind schon lange vorbei, Spiele wie Turrican, Brian the Lion, Rick Dangerous und wie sie alles hießen haben mich in ihren Bann gezogen. Im Monkey X Forum bin ich auf Bloo Kid 2 aufmerksam geworden. Es handelt sich dabei um eine Indie Entwicklung, sprich wurde von einer einzigen Person realisiert und das schließt Grafik, Sound und Programmierung ein!

Alles ist im feinsten Retrostyle liebevoll gezeichnet und auch dem Sound merkt man diesen an. Das Gameplay ist ein klassischer Platformer. Die Touch-Steuerung ist sehr präzise und lässt keine realen Knöpfe vermissen. In allen Levels gibts es mehrere Ziele die es zu erreichen gilt.  Zeitlimit, alle Sterne, alle blauen Sterne, usw. für Spielspaß ist also gesorgt. 100% Gamer werden hier Ihre wahre Freude haben. Der Schwierigkeitsgrad steigt nach dem ersten Endgegner deutlich an.

An vielen Stellen merkt man das ausgeklügelte Leveldesign. Manche Secrets sind nicht so ohne weiteres zu erreichen und sind erst nach einem Sprung auf einen Gegner erreichbar. Alles in allem einer der, wenn nicht der beste Platformer den den ich im iTunes App Store gesehen habe. Das Spiel ist kostenlos und kann mit einem InApp Purchase werbefrei geschaltet werden. Und das Geld ist es alle mal Wert!

Und dank der multiplattform Fähigkeiten von Monkey X denke ich dass Bloo Kid 2 bald auch in anderen App Stores erscheinen wird.

Monkey-X: AdMob für iOS und Android Apps

Monkey X DokumentationNach längerer Zeit wollte ich meine in Monkey X entwickelte App BuChao mit dem neuen iOS 7 SDK auf den aktuellen Stand bringen. Damals musste ich AdMob noch von Hand in das Xcode Projekt integrieren.

Natürlich sollte auch eine aktualisierte AdMob Version Verwendung finden. Die aktuelle Version war schon runter geladen und ich war mitten drin dieses wieder manuell einzubinden.

Doch irgendwo im Hinterstübchen konnte ich mich daran erinnern dass in Monkey X AdMob integriert wurde. Also ab ins Forum und die Suche bemüht und nichts gefunden? Auch Google lieferte irgendwie kein befriedigendes Ergebnis ;-( Unter „Monkey X AdMob Tutorial“, weder unter „Monkey X AdMob Example“ war irgend etwas zu finden…?

In solchen Fällen ist man immer am Zweifeln, ob man selbst zu blöd ist etwas zu finden oder ob andere so schlau sind dass keine Fragen aufkommen und deswegen nirgends etwas zu finden ist.

Die Lösung war aber so einfach und trivial das man sich auf die Stirn klatschen könnte. Der gute alte Ted (der Editor von Monkey) bietet eine Suchfunktion in der Monkey X Dokumentation und in Sekundenschnelle war die Doku samt Beispiel gefunden.

So, und jetzt habe ich extra einen Blogpost samt Sourcecode geschrieben damit Google auch was zum indizieren findet, damit der nächste Monkey X Entwickler schneller fündig wird als ich ;-)

 

Monkey: Debugging im GLFW Target mit Monkey

Monkey ist eine geniale Programmiersprache. Doch vor einiger Zeit bei meinem zweiten Monkey Projekt, in dem ich an irgendeiner Stelle eine nicht auffindbare Endlosschleife eingebaut habe, ist mir der Spaß ein wenig vergangen und ich habe Monkey bei Seite gelegt.

Und die Lösung war so nah, aber ich habe diese nicht erkannt obwohl diese vor meiner Nase lag. Letzthin als ich diesem Fehler wieder auf den Grund gehen wollte fiel es mir wie Schuppen von den Augen ;-)

monkey-glfw-debugging

Im GLFW und C++ Target kann nämlich der Debugger genutzt werden! Da ich aber immer im HTML5 Target getestet habe ist mir das nie richtig aufgefallen. Vor dem kompilieren im Editor muß der Modus von Release auf Debug umgestellt werden. Der Debugger selbst wird durch den Befehl „DebugStop“ im Quellcode aktiviert. Dabei wird die Ausführung des Programmes gestoppt. Im Anschluss können im Ted Debug Fenster alle Objekte und Variablenwerte inspiziert werden.

Damit werde ich hoffentlich bald dem Fehler auf die Schliche kommen und mein Projekt weiter voran treiben…

Monkey: Target Android

Monkey ist einfach genial. Nach erfolgreichen probieren der HTML5 und iOS Targets wollte ich mal etwas über den Tellerrand zu Android schauen.

Ein Android Target mit Monkey zu erzeugen ist ja kein Problem. Aber was wird alles benötigt um für Android zu entwickeln? Zu aller erst organisiert man sich das Android SDK für die entsprechende Plattform. In meinem Fall war es für Mac OS X (intel).

So weit so gut, was kommt als nächstes. Unter OS X muss in dem Android SDK Ordner „tools“ das Kommandozeilenprogramm „android“ gestartet werden. Es erscheint dann der „Android SDK and AVD Manager“. Nun lädtman sich im nächsten Schritt die gewünschte Android SDK Platform.

Ist das erledigt ist es ratsam unter „Virtual devices“ ein AVD anzulegen. Dieses stellt dann einen Android Simulator zur Verfügung. Die ersten Weichen sind gestellt.

Monkey & Netbeans

Das SDK ist eingerichtet, Monkey hat ein Android Target Projekt erzeugt, aber was nun? Nach ein wenig suche, wenn man die bekannten Java IDE’s abklappert, wird man bei Netbeans fündig (wenn ich ehrlich bin habe ich nur nach Netbeans gesucht).

Für die Netbeans IDE gibt es das „nbandroid“ Plugin. Dieses steht nicht selbst über das Netbeans Repository zur Verfügung. Um dieses zu installieren muss im „Plugins Fenster“ unter „Settings“ eine weitere Update Center Quelle angelegt werden. Dies wird hier sehr gut beschrieben.

Nach erfolgreicher installation kann man direkt aus Netbeans heraus Android Projekte erzeugen/starten, compilieren, usw.

Monkey hat dies aber schon erledigt und Netbeans muss nicht mehr dazu bemüht werden. Netbeans wird jetzt dazu gebraucht das Android Target zu kompilieren und entweder auf ein echtes oder auf ein simuliertes Device zu kopieren.

Und schon steckt man ganz tief in der Welt von Android und Java ;o) Bei meinen ersten Versuchen war ich bis jetzt noch nicht erfolgreich mein Monkey Projekt unter Android zum laufen zu bewegen, snif.

Monkey: Target iOS

Exportiert man auf die iOS Plattform wird über ein Template ein Xcode 3 Projekt erzeugt. Dieses kann auch ohne weiteres mit Xcode 4 geöffnet werden.

Im Moment wird das Projekt mit dem Namen „MonkeyGame“ erzeugt. Dieser kann angeblich über eine Config Datei eingestellt werden. Da alles aber über Xcode selbst eingestellt werden kann habe ich mich auch noch nicht richtig auf die Suche gemacht ;o)

In Xcode müssen/können noch kleine Änderungen wie Default Screen, zu verwendende Icons sowie die Device Orientation eingestellt werden. Auch ob die Titlebar angezeigt werden soll oder nicht kann nachtröglich noch geöndert werden.

Tiefergreifende Änderungen können natürlich noch in Xcode vorgenommen werden. Der bessere Weg wäre natürlich weitere iOS Funktionen als Modul Monkey zur Verfügung zu stellen.

Monkey: Target HTML5

In der Monkey Demoversion ist HTML5 die einzige Zielplattform die ausgewählt werden kann. Erst in der Vollversion stehen alle andere Plattformen zur Verfügung.

HTML5 ist unter Monkey die schnellste Zielplattform auf der man seine Apps ausprobieren kann. Diese braucht keinen Simulator und muss auch nicht kompiliert werden. Schlichtweg ein möglichst modernen Browser mit guter HTML5 Unterstützung reicht hier aus.

Google Chrome liegt sehr hoch in der Gunst der Monkey Entwickler. Safari und Firefox stehen aber Chrome sicher in nichts nach.

Monk startet komischerweise einen eigenen lokalen Webserver um die HTML5 App zu starten. Erfahrungsgemäß läuft dieser aber, zumindest bei mir, nicht sehr stabil und stürzt gerne hin und wieder ab.

Dieser ist nicht unbedingt notwendig. Die erzeugte HTML Datei kann logischerweise auch direkt mit dem Browser geöffnet werden.

Update: Ein direktes öffnen ist mittlerweile nicht mehr möglich. Das HTML5 Target benötigt den lokalen Webserver.

Mehr gibt es eigentlich hier nicht zu berichten. Die erzeugten Dateien können so wie diese sind auf eine bestehende Homepage übernommen werden.

TYPO3: Extension t3monkey

Irgendwie wollte ich meine Begeisterung von Monkey und TYPO3 [die für T3 ist mittlerweile am abklingen ;-)] zusammen bringen und habe eine kleine Extension für TYPO3 entwickelt, mit der man das HTML5 Target von Monkey über ein Plugin in die TYPO3 Seite integrieren kann.

t3monkey-demo-config

Einfach den Build Ordner von Monkey in den fileadmin hoch laden, das Plugin auf einer beliebigen Seite einfügen und dann in der Plugin Flexform auf diesen Ordner verweisen => fertig!

t3monkey-demo

Nur leider musste ich feststellen das meine Extension einer Aufräumaktion zum Opfer gefallen war und diese nun nicht mehr im TYPO3 Repository zu finden ist. Warum auch immer? Einfach so ohne Kommentar, das hat mich ein bisschen geärgert! Und deswegen werde ich mir auch nicht mehr die Mühe machen diese ins TER hoch zu laden.

Trotzdem will ich aber den letzten Stand auf meiner Seite zur Verfügung stellen! Diese liegt nun „nur“ als zip-Datei vor, da das neue TYPO3 6 aus dem Extensionmanager „nur“ noch zip-Files und keine t3x-Files mehr exportiert..?

Monkey: asteroids game example

 

Monkey: virtual stick